Unsere Projekte

In den vergangenen 15 Jahren, hat "Armut Bekämpfen" verschiedene Projekte ins Leben gerufen oder unterstützt.  Einsatzorte dieser Projekte waren zahlreiche Entwicklungsländer, wie Indien, Thailand, Indonesien und Nordafrika.

Spenden &
Erfahrungen

Yogyakarta, Indonesien

Vulkan Merapi in Yogyakarta Indonesien. Verängstige Anwohner in der aktiven Stadt Yogyakarta mit 400.000 Einwohnern, am Fuße des Berges und Vulkanes Merapi rumpelte es mehrmals, die Bewohner bestiegen Busse und Züge, um Obdach bei Familien und Freunden in entfernten Städten zu finden. Bedenken bezüglich Aschewolken veranlassten viele internationale Fluggesellschaften Flüge in die Hauptstadt Jakarta abzusagen. Dies geschah wenige Tage vor dem geplanten Besuch des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama in Indonesien. Der Merapi Vulkan, einer der aktivsten Vulkane weltweit, ist in den vergangenen 100 Jahren oft ausgebrochen und forderte über 1.400 Opfer. Aber der Ausbruch im November, war der bislang tragischste seit 1930. Er forderte über 100 Menschenleben. Die Stadt Yogyakarta wurde in die höchste Alarmstufe berufen, die Stadt diente als Kanal für die tödlichen Lava- und Schlammströme, unterstützt durch starke Regenfälle bekamen diese eine Geschwindigkeit von 100 km/h und zerstörten, alles was sich im Weg befand. Zu diesem Zeitpunkt hatte bereits eine dicke Schicht aus vulkanischen Schlamm ein Viertel des naheliegenden Flusses überschwemmt und stieg stündlich an. Nahezu 280.000 Menschen, welche an den Hängen des Vulkans lebten, wurden in Notunterkünften untergebracht – viele ohne die Möglichkeit sich zu waschen oder die Toilette aufzusuchen.

vulkan_02.jpg

Bildung für Bergkinder, Indien

Ausbildung ist ein lebenswichtiger Schlüssel, um extreme Armut zu bekämpfen und den betroffenen Kindern einen Auweg zu bieten. Durch dieses Programm werden die Kinder mit spezieller Aufmerksamkeit unterstützt und das Problem von Schulabbrechern in Schulen wird minimiert, auch werden langsamere Schüler ausreichend gefördert, um die Gelegenheit zu bekommen Sachkenntnisse zu verbessern. Die Begünstigungen des Projektes kommen Stammeskinder von 16 Stammesdörfern der Palanimalai Hügel Region zugute, welche Opfer von Gewalt, Halbwaisen, Zurückgewiesen oder von Eltern vernachlässig worden sind und intakte Familienstukturen in Form von Liebe und Wärme nie kennenlernen durften. Jede dieser Familien erhalten eine Ziege welche ihnen eine wirtschaftliche Unterstützung und Sicherheit geben wird, ähnlich wie bei dem Nobel Preis prämierten Micro Kredit Projekt. Im Anschluss an das Projekt, werden die Familien in der Lage sein, sich selbst partiell zu finanzieren.

hilltribe.jpg

Projekt "Mini Van", Thailand

Das Father Ray Children's Village nach dem Konzept der SOS Kinderdörfer öffnete seine Pforten Anfang 2008 mit dem Ziel, ein Zuhause für arme, mittellose, missbrauchte und verstoßene Kinder zu errichten. In dem Village leben die Kinder in einer für uns normalen familiären Umgebung zusammen mit anderen Kindern. Die Kinder werden von speziell geschultem Personal unterstützt und betreut. Mit Hilfe dieser Umgebung, soll den Kindern eine Perspektive geboten werden, die Raum für persönliche Entwicklung und familiärer Unterstützung bietet. Seit Beginn des Projektes sind nunmehr 26 Kinder in ihr neues Heim eingezogen, von diesen sind bereits 22 in diverseren Schulen untergebracht worden. 2008 wurden bereits vier Häuser gebaut, weitere vier Häuser folgten 2009, um weitere 26 –30 Kindern ein Heim zu bieten. Für die Fortbewegung wurden Mini Vans mit gemeinsamen Spendengeldern aufgetrieben, ein großes Danke!

mini_van.jpg

Medikamente, Afrika

In vielen Ländern in Afrika grassiert Leishmaniose, das bedeutet für die Menschen – die meisten Nomaden - dass diese in den Sommermonaten von Sandflöhen befallen werden. Da geeignete Hygiene und Medikamente schlichtweg zu teuer sind, bat ein Bekannter aus Marokko Michel um Hilfe. Die Firma Adtension GmbH spendete sofort 200 Euro, welche wir im Mai 2012 übergeben konnten. Die Medikamente werden –aufgrund der Hitze- erst im Spätsommer gekauft und verabreicht. An diesem Tag konnten wir viel Freude bereiten. Auf diesem Wege nochmals vielen Dank an Adtension GmbH aus Köln für die Spende.

adtension_3.jpg

Spenden nach Vulkanausbruch, Indonesien

Die Schirmherrin für Indonesien fragte uns nach dem Vulkanausbruch im Oktober 2010 auf der Insel Java, ob Armut Bekämpfen.de eventuell Geld für die Opfer sammeln könnte. Nach einigen Emails erklärte Gameduell bereit, etwas zu spenden, leider war die Weihnachtsspende bereits anderweitig verplant, aber für Januar 2011 könnte es klappen und so war es auch. Von Bali flogen wir nach Yogjakarta auf Java, Heimat eins der sieben Weltwunder wegen des Bodobudur Tempels und besuchten eines von vielen Flüchtlingscamps – viele tausend sind obdachlos und haben restlos alles verloren. An manchen Stellen sind ganze Dörfer unter der Asche –teilweise bis zu zwanzig Meter hoch – begraben. Die Flüchtlingscamps wurden unter anderem von Lions Club Java gestellt, so auch Essen und Kleidung für circa eintausend Menschen. Die Spende von Gameduell wurde für Schultaschen / Rucksäcke, Schuhe und Schuluniformen investiert – zuallererst für circa 200 Kinder, mit dem Rest des Geldes wurden andere Kinder in anderen Flüchtlingslagern ähnlich unterstützt.

ref_15.jpg

Spielplatz, Thailand

Der Spielplatz war lange geplant, leider stand kein Budget zur Verfügung für die 120 Kinder des Kindergartens. Der ursprüngliche geplante Spielplatz war verkauft und erst wieder nach 3 Monaten lieferbar. Die Notlösung war ein Ausstellungsstück für € 7.000 mit 50 % Nachlass, da die Farbe in der Sonne bereits etwas ausgeblichen war. Der Aufbau erfolgte an einem Freitag ganztägig bei ca. 39 Grad Celsius. Die Einweihung erfolgte Samstags im Beisein von Pattaya TV, Pattaya Newspaper sowie den Verantwortlichen der Father Ray Foundation und den vor freudigen Kindern.

ref_10.jpg

Skatepark, Afghanistan

Karokh ist eine Vorort von Kabul, hier wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung eines unserer Schirmherren Titus Dittmann (www.skate-aid.org) und mit Dr. Rupert Neudeck (Mitbegründer und Vorsitzenden des internationalen Friedenskorps Grünhelme e. V., www.gruenhelme.de) wurde bei einer Schule in Karokh, Afghansitan, für 7.500 Schüler, der erste Betonskatepark / Skateboard Bahn in Zentralasien errichtet. Die Planung erfolgte durch den Inhaber von www.betonlandschaften.de / Landschaftsarchitekten Ralf Maier.

09.jpg

Besuch Waisenhäuser, Vietnam

Ursprünglich sollten die Waisenhäuser Xom Chieu Orphanage und An Lac in Saigon besucht werden, da Mr. Thai Son Vu, Inhaber der Long Son Ltd., aber empfahl, Michael doch Waisenhäuser außerhalb des Stadtzentrums von Ho Chi Minh City / Saigon  besuchen zu lassen, änderte sich der Plan. Einen Großteil der Mitarbeiter von Mr. Vu stammen aus vergleichbaren Einrichtungen, aus diesem Grund unterstützte er uns mit seinem persönlichen Fahrer, sowie einen Außendienstmitarbeiter, welcher aus einem der drei Waisenhäuser stammte; dieser fungierte als Dolmetscher. Waisenhäuser und vergleichbare Einrichtungen in Vietnam werden ausschließlich finanziell unterstützt und gefördert, sofern diese in Stadtnähe sind; Einrichtungen außerhalb des Zentrums erhalten keinerlei Unterstützung. Da wir von Armut Bekämpfen gerne dort helfen, wo der Bedarf am größten ist, nahmen wir die Empfehlung an, Waisenhäuser außerhalb des Stadtzentrums von Ho Chi Minh City / Saigon zu besuchen. Neben Sachspenden in Form von Spielwaren, Stofftieren, Kleidung, Schuhen oder Ähnlichem, helfen wir vor Ort gezielt mit dringend notwendig benötigten Dingen des täglichen Lebens. Vor dem Besuch der Waisenhäuser haben wir für 1.2 Millionen Dong (vietnamesische Währung) / ca. 120 Euro Milch, Milchpulver (für Kleinkinder und Babys), Seife, Duschgel, Zahnpasta, Zahnbürsten, Suppe, Kekse und Waschmittel gekauft.

 

Die erste Einrichtung die wir besuchten, war das "Linh Son Monastery" dieses war nur mit ortskundiger Hilfe zu finden. Die Einrichtung unterstützt und fördert geistig behinderte Kinder, welche in Vietnam unter normalen Umständen von deren Familien versteckt werden. Die Damen / Hausmütter der Einrichtung waren völlig überrascht von unserem unerwarteten Besuch und freuten sich sehr über die Lebensmittel. Die Kinder hingegen, die von ihren Eltern verstoßen (dies ist im lokalen Glauben eine Folge von schlechtem Karma aus einem vorherigen Leben) und nichts besitzen, außer den Kleider die sie haben, freuten sich so sehr über die Stofftiere, T-Shirts und Schuhe, dass man es kaum glauben mochte…. Insbesondere wenn man dies mit dem Konsumverhalten gleichaltriger Kinder bei uns in Deutschland vergleicht. In unserer Fotogalerie, sehen Sie, unter welchen Umständen die Kinder im Linh Son Monastery leben.

101_0867small.jpg

Waisenhaus Chua Tien Phuoc, Vietnam

Die zweite Einrichtung, war "Chua Tien Phuoc", diese Einrichtung wird unter anderen von UNILEVER mit Lebensmittel und technischen Mitteln unterstützt. Das Waisenhaus war äußerst klein, im Haus gegenüber war die Schule, in welcher die älteren Kinder unter anderem am Computer unterrichtet wurden. Wir erschienen zum Mittagessen und die Kinder waren überrascht über den Besuch unsererseits und erwarteten schüchtern und hocherfreut unsere Mitbringsel in Form von Kleidung, Spielsachen und Lebensmittel. Hier wurden auch Babys versorgt (siehe Bilder). Ein geistig behindertes Kind im Laufstahl wurde gefüttert und war völlig apathisch, eine der Frauen sagte ständig „Baby Mad, Baby Mad“, das sollte heißen, das Kind ist verrückt. Michel gab dem Kind ein Stofftier in Form eines Bären mit Kochuniform und nach einiger Zeit lachte das Kind und freute sich, dass sich jemand mit ihm beschäftigte. 

vietnam2010_2.jpg

Besuch Waisenhäuser, Vietnam

Die dritte und letzte Einrichtung, die wir an diesem Tag besuchten, war das "Khanh Tam Open House". Man sollte allerdings anmerken, dass die Straßenverhältnisse sowie der Verkehr etwas „anders“ ist als in Europa. Unser Trip zu den Waisenhäusern begann und endete in Ho Chi Minh City / Saigon, gefahren wurden ca. 100 km und wir waren nahezu 12 Stunden unterwegs. Auch in dieser Einrichtung werden in erster Linie Waisen und geistig behinderte Kinder betreut. Da wir das Waisenhaus nicht direkt fanden, riefen wir dort an und wurden mit einem Willkommenslied empfangen… Auch hier übergaben wir Spielsachen, Kleidung wie auch Lebensmittel und man wollte uns gar nicht gehen lassen – ein sehr schönes Erlebnis. Da Michel unrasiert und mit einem Sack / Beutel voller Spielwaren dort erschien, dachten viele Kinder er sei der Weihnachtsmann und sangen ein Weihnachtslied – kann man das glauben?

vietnam2010_3.jpg

Father Day Foundation, Thailand

Beim zweiten Besuch der Father Ray Foundation in Pattaya, Chonburi Province Thailand sah Michel einen gewaltigen Fortschritt bei „The Village“ (einer SOS-Kinderdorf ähnlichen Einrichtung). Viele der Kinder erkannten Michel von seinem ersten Besuch im Jahr 2008 wieder und der Empfang war grandios. Natürlich freuten sich die Kinder auch über die mitgebrachten Stofftiere, Lebensmittel und Kleidung. Beim Besuch beim Village, stellten wir fest, dass seit Michels letzten Besuch, neben den bereits bestehenden vier Häusern, vier weitere Häuser gebaut wurden, diese waren kurz vor der Fertigstellung und man lud uns zur großen Eröffnungsfeier ein – leider war Michel zu diesem Zeitpunkt bereits auf seiner Rückreise. Spender und Investoren können die Patenschaft für ein solches Haus gerne übernehmen; Häuser dieser Art für sechs bis acht Kinder incl. "House Mommy" inklusive aller Einrichtungen (Sanitär, Möbel, etc.) sind für circa 20.000 Euro möglich.

father_ray.jpg

Father Day Stiftung, Pataya

Aufgrund Michels beruflichen Tätigkeit in Thailand (2005 - 2006) war ihm die Stiftung bereits bekannt. Vater Ray Brennan baute aus dem Nichts eine große Stiftung, welche sich aus "The Village", "Drop In Center“, "Day Care Center“, "School for Blind Children“, "Childrens Home“, "Home for Street Kids“ sowie der "Handicaped School“ zusammensetzt.

Vater Ray verstarb 2005 aber sein Erbe wird von einer Vielzahl von Unterstützern weitergeführt. Brother Dennis, der Leiter der Institution war früher einer der führenden IBM Programmierer in Canada; er gab diese Erfolgsversprechende Karriere auf und leitet nun die „Fr. Ray Foundation“ mit großem Erfolg. In einem großen Team von Freiwilligen (auch deutsche welche ein soziales Jahr absolvieren) aus aller Welt hilft und unterstützt die Stiftung. Sie erhalten Kost + Logis frei und helfen in allen Projekten 6 Tage die Woche aktiv mit und unterrichten die Kinder z.B. in Englisch. Weiterhin wird die Stiftung von diversen Sozialarbeitern der Stadt Pataya unterstützt, welche Kinder aus den Slum-Areas (allein 27 offizielle in Pataya) finden, unterstützen und nach Rücksprache mit den oft überlasteten Eltern, ins Heim holen.

ref_1.jpg

Waisenhaus, Thailand

Derzeit leben im Dorf ca. 80 Kinder im Alter von 3 - 15 Jahren. Das Projekt wurde nach der Tsunami Katastrophe 2004 von in Thailand lebenden Europäern gegründet. Durch deren Hilfe und mit Unterstützung der thailändischen Regierung konnte ein Grundstück erworben werden, auf dem ein komplettes Waisenhaus mit einzelnen Häusern erbaut wurde. Dieses Model lehnt sich an die internationalen SOS Kinderdörfer an, wie auch bei der Father Ray Stiftung in Pataya. Die Einrichtung wurde vom französischen Roten Kreuz erbaut und mit Spendengeldern finanziert. Alles ist in einem neuen und einwandfreien Zustand. Geldspenden zur Beschaffung von Lebensmitteln und für die Anschaffung von Lernmaterialen wie Bücher oder Computer sind natürlich jederzeit willkommen.

ref_8.jpg

Waisenhaus, Indonesien

Dieses Waisenhaus wird von Nonnen des Franziskaner Ordens geführt. Das Waisenhaus in Indonesien unterscheidet sich maßgeblich von anderen Waisenhäusern; da es christlich geführt ist und nicht muslimisch. Wie die staatlichen Einrichtungen, erhält es keinerlei Unterstützung oder Förderung. Folglich kann diese Institution ausschließlich durch Sach- und Finanzspenden aufrechterhalten werden. Circa 100 junge Mädchen und Jungs, werden zur selben Zeit versorgt ohne eine Beurteilung nach deren Religion, sogar Kinder über 17, werden nach Ihrer Zeit nicht einfach abgewiesen, wie es sonst bei anderen christlichen Einrichtungen üblich ist. Im Gegenteil, die Nonnen freuen sich über jede glückliche Person unter deren Dach. Die Kinder sind im Alter zwischen 3 Jahren und jungen Erwachsenen und jeder hilft mit.

Kinder aus allen Teilen Indonesiens werden von den lokalen christlichen Franziskaner Gemeinden, in welchen die Armut noch größer ist, wie z.B. Java, Jakarta, Timor, Surabaya or Flores nach Bali geschickt. Sollten Sie in Bali sein, schauen Sie doch dort vorbei. Kleidung, Schulutensilien wie Stifte oder Papier sind immer willkommen. Sie werden überrascht sein, gut gelaunte und glückliche Kinder vorzufinden und wie sehr sie sich freuen können über Stofftiere, ein T-Shirt oder aber über Malstifte.

Adresse :

Bali Franciscan Orphanage

Tuka Indonesian: Panti Asuhan Katolik Jln Raya Tuka Desa Tuka Bngr Dalung Bali Indonesia November 200

bali2009.jpg

Drop In Center, Thailand

Das "Drop In Center“ ist mit einem Jugendzentrum zu vergleichen. Viele Kinder vom Land laufen von zu Hause weg und folgen den Lichtern der Großstädte wie Bangkok, Pukhet oder Pattaya. Das Fernsehen suggeriert Ihnen diese Städte, als Orte des Spaßes und des Glücks. Manche sind Monate unterwegs und stellen bei Ihrer Ankunft fest, dass Sie dort ohne Geld keinen Spaß haben können. Da Sie kein Zuhause haben bleibt nur noch die Option des Drogenhandels oder der Prostitution. Das "Drop In Center" bietet den Kindern einen Ort, wo Sie schlafen können, die Schule besuchen können und ärztlich behandelt werden. Durch das Leben auf der Straße haben viele Kinder Haut- und Brustentzündungen, Verletzungen von Bandenkriegen und natürlich von durch Sex übertragenen Krankheiten.

ref_4.jpg

Street Kid Home, Thailand

Hier endet für viele Kinder die Reise nach einer Odyssee und einem Leben auf der Straße, wie bereits oben beschrieben, denken viele, dass das Leben in großen Städten einfacher sei als auf dem Land, dort enden viele damit ihren Körper zu verkaufen, um überleben zu können. Das „Street Kid Home“ gibt es seit 2005 und hat Platz für 400 Kinder, viele verschwinden schnell wieder, da sie es nicht gewohnt sind Regeln zu befolgen. Auch hier versucht die Father Ray Stiftung eine Umgebung zu bieten, welche familiäre Strukturen und ein solches Umfeld bietet, auch wenn dies nicht immer gelingt.

ref_5.jpg

Father Ray School For Blind Children

Auch die Blindenschule in Pattaya ist etwas ganz Besonderes, da es etwas in dieser Art sonst nicht gibt; die Schule besteht seit 1986 und dient als Grundschule und weiterführende Schule für Blinde und nahezu blinde Kinder. Neben der Schulbildung, werden den Kindern alle Fähigkeiten für ein eigenständiges / selbstständiges Leben vermittelt. Die Schule steht unter der Schirmherrschaft Ihrer Majestät Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn, welche die Schule 1986 und 2007 besuchte. Bislang haben mehr als 400 Schüler diese Schule abgeschlossen. Da heutzutage in jedem Job Computer Kenntnisse elementar sind, werden die Kinder an Computern in Braille Schrift unterrichtet; weiterhin werden Sie in Thai und Englisch unterrichtet. Es gibt Klassen von Kindergarten, bis hin zur 9. Klasse, manche gehen im Anschluss auf "normale" Schulen und machen Ihren Abschluss der 12. Klasse.

ref_7.jpg

The Village

Die "Village" wird unter ähnlichen Umständen und Strukturen gehandhabt wie auch SOS Kinderdörfer; es ist ein Platz der Waisenkinder, verstoßene oder ausgesetzte Kinder und Kinder in schwierigen Lebenslagen, das Gefühl geben, ein Zuhause und eine Familie zu haben. Kompetente und geschulte Mütter und freiwillige Helfer und Sozialarbeiter, geben den Kindern ein Gefühl der Geborgenheit, Liebe, Inspiration, Unterstützung und Ermutigung, welche den Kindern hilft bzw. sie ermutigt, einen Platz in der Gesellschaft einzunehmen.

ref_2.jpg